Wissenswertes rund um die Corona-Pandemie

Was ist noch erlaubt, was ist verboten?

Nachstehend aufgeführte Regelungen gelten im Schwalm-Eder-Kreis. Die Regeln wurden vom Land Hessen und dem Schwalm-Eder-Kreis angeordnet. Die hier genannten Hinweise sollen als Orientierungshilfen und zum besseren Verständnis dienen. Hierfür übernehmen wir als Schwalm-Eder-Kreis, wegen möglicher tagesaktueller Verordnungen, keine Gewähr.

Erlasse, Verordnungen und Auslegungshinweise des Landes Hessen

Allgemeinverfügungen des Schwalm-Eder-Kreises

Welche Kontaktbeschränkungen gelten aktuell?

  • Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Personen des eigenen Hausstandes müssen auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert werden.
    • Bedeutet: Menschen des eigenen Hausstandes sind die Personen, die an der gleichen Adresse gemeldet sind. In Mehrfamilienhäusern oder Häusern mit mehreren Wohneinheiten entspricht der Hausstand der jeweiligen Wohnung. Personen von Risikogruppen können versorgt werden. Die Lebensmittel sollen ohne persönlichen Kontakt übergeben werden (zum Beispiel vor die Türe stellen).
       
  • Im öffentlichen Raum ist der Aufenthalt alleine, mit Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von maximal 5 Personen gestattet (Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen).
     
  • In der Öffentlichkeit ist bei Begegnungen mit anderen, als den oben genannten Personen, der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
    • Bedeutet: Bewege ich mich mit Personen aus einem weiteren Hausstand im öffentlichen Raum und begegne zu dieser Zeit beispielsweise einem weiteren Bekannten, muss zu dieser weiteren Person der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
       
  • Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen sind inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen werden von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert.
     
  • Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr untersagt.

Was gilt für den Einzel- und Großhandel und Dienstleistungsbetriebe? 

In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr müssen die Hygienevorschriften eingehalten werden. Für  Mitarbeiter und Besucher müssen wirksame Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Einzelhandelsgeschäfte, einschließlich Wochenmärkte, Banken, Postfilialen und ähnliche Geschäfte können ihren Betrieb aufnehmen, wenn folgende Regeln eingehalten werden:

  • Personen sollen untereinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Das gilt auch an den Kassen.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist verpflichtend. Die Pflicht gilt auch in Ladenstraßen von Einkaufszentren und überdachten Einkaufspassagen.
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht werden.
  • Bei bis zu 800 Quadratmeter Verkaufsfläche darf pro angefangene 10 Quadratmeter nur eine Person eingelassen werden.
  • Bei mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche darf pro angefangene 20 Quadratmeter eine Person eingelassen werden. Bei Einkaufszentren gilt die Gesamtverkaufsfläche als maßgebend.
  • In Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen, beispielsweise beim Friseur, gilt die Pflicht zum Tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung für Beschäftige für die gesamte Dauer des Kundenkontaktes und für Kunden für die gesamte Aufenthaltsdauer. Kunden dürfen die Mund-Nasen-Bedeckung nur dann ablegen, wenn die Dienstleistung ansonsten nicht erbracht werden kann.
  • Während der gesamten Zeit des Aufenthalts hinter Lebensmitteltheken, in denen unverpackte Lebensmittel ausliegen oder der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Beschäftigte eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. 

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, wie z. B. Kosmetikstudios, müssen geschlossen werden. Ausnahmen sind Friseurbetriebe und medizinisch notwendige Behandlungen.

Handwerkliche Dienst- und Beratungsleistungen sollen möglichst ohne direkten persönlichen Kontakt durchgeführt werden.

Weitere Informationen dazu welche Geschäfte und Betriebe geöffnet werden dürfen und welche geschlossen bleiben müssen, finden Sie in der Verordnung des Landes Hessen zu Kontakt- und Betriebsbeschränkungen sowie in den Auslegungshinweisen zu den Verordnungen des Landes Hessen

Was gilt für Gaststätten und Übernachtungsbetriebe? 

Gaststätten, Mensen, Hotels, Eisdielen, Eiscafés und andere Gewerbe dürfen Speisen und Getränke nur zur Abholung oder Lieferung anbieten.

Kantinen und Mensen können Speisen und Getränke zum Verzehr vor Ort anbieten, wenn die Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden können.

Übernachtungsangebote (auch Campingplätze und Ferienwohnungen) sind nur zu notwendigen Zwecken erlaubt. Übernachtungen zu touristischen Zwecken sind nicht erlaubt.

Der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr untersagt.

Was gilt für Gottesdienste und Zusammenkünfte zur gemeinschaftlichen Religionsausübung, Trauerfeiern, Bestattungen?

Gottesdienste, Zusammenkünfte der gemeinschaftlichen Religionsausübung, Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen können stattfinden, wenn geeignete Hygienekonzepte, entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, umgesetzt werden. Folgendes ist zu beachten:

  • Teilnehmende müssen den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten. Alternativ müssen geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sein.
  • Zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, dürfen keine Gegenstände entgegengenommen und weitergereicht werden.
  • Der Zutritt muss gesteuert werden, so dass keine Warteschlangen entstehen.
  • Name, Anschrift, Telefonnummer der Teilnehmenden müssen erfasst und von den Veranstaltern für einen Monat aufbewahrt werden.
  • Teilnehmende müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Aushänge zu den Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht werden.

Es wird dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzichten.

Was gilt für Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, Schulen, Kinderbetreuung?

Unterricht in außerschulischen Bildungseinrichtungen, sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote dürfen stattfinden, wenn die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene beachtet werden können. Eine Gruppenobergrenze besteht nicht.

In Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch während des Präsenzunterrichts im Klassen- oder Kursverband ab der 5. Klasse.

Bis zu 3 Familien dürfen sich als Betreuungsgemeinschaft zur gegenseitigen Kinderbetreuung zusammenschlließen.

Was gilt für Veranstaltungen?

Öffentliche Veranstaltungen sind nur bei besonderem öffentlichen Interesse und mit Genehmigung der zuständigen Behörde sowie unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zulässig. Die Anzahl der Teilnehmenden muss so gering wie möglich gehalten werden.

Private Veranstaltungen dürfen nur im engen privaten Kreis stattfinden. Es wird dringend empfohlen sich auch im Privaten an die Kontaktbeschränkungen für den öffentlichen Raum zu halten. Das heißt, der Kontakt sollte auf maximal 2 Hausstände mit maximal 5 Personen (Kinder unter 14 Jahren ausgenommen) beschränkt werden.

Was gilt für den Sportbetrieb?

Im Spitzen- und Profisport sind Trainings- und Wettkampfbetrieb erlaubt, sofern ein umfassendes Hygienekonzept vorliegt. Gleiches gilt für den Schulsport, den Rehabilitationssport und das Funktionstraining nach SGB IX.

Der Freizeit- und Amateursport ist auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand gestattet.

Grundsätzlich geschlossen bleiben:

  • Schwimmbäder,
  • Thermalbäder, Saunen,
  • Fitnessstudios
  • und ähnliche Einrichtungen,
  • Vereins- und Versammlungsräume auf Sportanlagen,
  • sowie die Sporthallen im Schwalm-Eder-Kreis.

Zuschauer sind nicht gestattet.

Was gilt für Kultur- und Freizeiteinrichtungen?

Der Betrieb von Einrichtungen und Angeboten, die schwerpunktmäßig der Unterhaltung oder Freizeitgestaltung dienen, ist untersagt.

Eine Übersicht über entsprechende Einrichtungen finden Sie in den Auslegungshinweisen des Landes Hessen.

Betretungsverbote und Besuchsbeschränkungen

Der Besuch von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen und betreuten Wohngemeinschaften ist auf drei Besuche für jeweils maximal eine Stunde pro Bewohner je Kalenderwoche beschränkt. Pro Besuch sind maximal zwei Besucher erlaubt.

Den Einrichtungen vor Ort bleibt es vorbehalten, strengere Besuchsregelungen zu treffen.

Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und ähnliche Einrichtungen dürfen nur durch angemeldete Kinder und in der Einrichtung tätige Personen betreten werden. Handwerker und Reinigungskräfte dürfen die Einrichtungen für notwendige Arbeiten betrteten. Das Betretungsverbot gilt nicht für Personal der Jugendämter.

Patienten in Krankenhäusern und anderen medizinische Einrichtungen dürfen maximal zwei Besuche in den ersten sechs Tagen ihres Aufenthalts und ab dem siebten Tag Besuche von maximal zwei Personen pro Tag empfangen. 

Den Einrichtungen vor Ort bleibt es vorbehalten, strengere Besuchsregelungen zu treffen.

Was gilt, wenn ich aus einem Risikogebiet in den Schwalm-Eder-Kreis einreise?

Personen, die aus dem Ausland in das Land Hessen einreisen und sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind verpflichtet sich unverzüglich für die Dauer von 14 Tagen in häusliche Quarantäne zu begeben und sich bei dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Die Meldung kann über eine digitale Einreiseanmeldung oder schriftlich erfolgen. Weitere Informationen dazu finden Sie in der aktuellen Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus für Reiserückkehrer.

Die offiziell als Risikogebiet eingestuften Regionen werden durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Ausgenommen von der Quarantänepflicht sind Personen,

  • die sich auf direkter Durchreise befinden,
  • die sich zum Besuch von Verwandten ersten Grades oder Lebensgefährten weniger als 72 Stunden in Hessen aufhalten,
  • die sich beruflich bedingt weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben, 
  • die sich beruflich bedingt weniger als 48 Stunden in Hessen aufhalten, Berufspendler.

Die Ausnahmen gelten nur, wenn die Personen keine Symptome aufweisen, die auf eine COVID-19 Erkrankung hinweisen.

Bußgelder des Landes Hessen bei Verstößen gegen die Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus

Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus können ab dem 03.04.2020 einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Um eine landesweit einheitliche Praxis sicherzustellen, wurden den Behörden zugleich Regelsätze für die einzelnen Bußgeldtatbestände vorgegeben.

Die Bußgelder fußen auf dem Infektionsschutzgesetz. Besonders schwere Verstöße gegen die Verordnung können sogar als Straftaten zur Anzeige gebracht werden. Dies betrifft im Wesentlichen vorsätzliche Verstöße, etwa das Abhalten verbotener Veranstaltungen oder Verstöße gegen Quarantäneanordnungen.

Alle anderen Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten von den Ordnungs- und Gesundheitsämtern geahndet.

Ausführliche Anwendungshinweise und Richtlinien für den Vollzug der Ge- und Verbote aus den Corona-Verordnungen

Mund-Nasen-Bedeckung

In folgenden Bereichen ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtend:

  • in den Publikumsbereichen aller öffentlich zugänglichen Gebäude
  • im öffentlichem Personenennahverkehr (ÖPNV), Bürgerbusse, freigestellter Schülerverkehr, Gelegenheitsverkehr (Taxen)
  • in Passagierflugzeugen, Passagierschiffen  und -fähren sowie dazugehörigen Gebäuden
  • in Bahnhöfen, Flughäfen
  • in Verkaufsstätten inklusive Ladenstraßen
  • auf Märkten
  • bei öffentlichen Veranstaltungen, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten, bei Trauerfeiern (auch am eigenen Sitzplatz)
  • im Publikumsbereich der Gastronomie bei der Abholung von Speisen
  • im "Übergabebereich" vor Schulen, Sporthallen, Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten, Kindertagespflegestätten
  • in Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen, ab der 5. Klasse auch während des Präsenzunterrichts im Klassen- und Kursverband
  • auf Sportplätzen bei Spielbetrieb
  • auf Spiel- und Bolzplätzen (ausgenommen spielende Kinder unter 13 Jahren)
  • auf öffentlichen Flächen auf Friedhöfen während Bestattungen und Trauerfeiern
  • beim Transport von Patienten
  • in Fahrzeugen, wenn sich im Fahrzeug Personen aus mehr als zwei Hausständen befinden
  • auf besonders belebten Straßen und Plätzen im Freien, wo der Mindestabstand nicht durchgängig eingehalten werden kann
  • In Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen gilt die Pflicht für Dienstleistende während des gesamten Kundenkontaktes und für Kunden während des gesamten Aufenthaltes.

Ausgenommen von dieser Regelung sind

  • Kinder unter 6 Jahre,
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der geöffneten Einrichtungen und des ÖPNV müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn anderweitige, gleichwirksame Schutzmaßnahmen getroffen werden.
  • Spieler, Schiedsrichter und Assistenten, die aktiv am Spielbetrieb teilnehmen,
  • spielende Kinder unter 13 Jahren beim Spielen auf Spiel- und Bolzplätzen.

Allgemeines zur Mund-Nasen-Bedeckung:

  • Gemeint sind mit dieser Verpflichtung die sogenannten "Alltagsmasken". Medizinische Masken bleiben weiterhin dem Gesundheitswesen vorbehalten. 
  • Anleitungen um eine Mund-Nasen-Bedeckung selbst herzustellen, finden sich im Internet. Der verwendete Stoff sollte möglichst eng gewebt sein.
  • Diese Alltagsmasken bieten dem Träger der Maske keinen Schutz. Geschützt wird der Gegenüber, indem die Tröpfchen, die durch Husten, Niesen und Sprechen entstehen, durch die Masken aufgefangen werden.
  • Wichtig ist, dass Mund und Nase bedeckt sind. Beim An- und Ausziehen muss darauf geachtet werden, dass die mit  der Maske aufgefangenen Tröpfchen nicht mit den Händen in Berührung kommen und dadurch wieder verteilt werden.
  • Beispiele für geeignete Mund-Nasen-Bedeckungen sind: selbstgescheiderte Masken aus Baumwolle, Schals, Loops oder Tücher.
  • Ein sogenanntes Kinn- oder Gesichtsvisier ist keine Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Motorradhelme sind keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung, da diese gegen das Vermummungsverbot verstoßen.
  • Selbst hergestellte, wiederverwendbare Masken müssen regelmäßig gereinigt werden.

Gibt es Einschränkungen bei der Abfallentsorgung?

Tagesaktuelle Informationen zur Öffnung der Deponien aber auch zum Umgang mit Abfallentsorgung in Quarantänehaushalten finden Sie auf den Seiten der Abfallwirtschaft Lahn-Fulda.

Informationen für Familien, die Jugendarbeit sowie Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Wie muss ich mich verhalten, wenn ich fürchte mich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut hat eine Informationen herausgegeben, die Ihnen Orientierungshilfe dienen sollen, wenn Sie fürchten sich mit dem Coronavirus infiziert haben zu können.

Den Flyer des RKI finden Sie hier: "Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger"

Was kann ich tun, wenn ich in häuslicher Quarantäne bin?

Denken Sie auch in Ihren eigenen 4 Wänden an die vorbeugenden Hygienemaßnahmen.

  • Geben Sie Ihren Tagen Struktur, setzen Sie sich erreichbare Ziele.
  • Bleiben Sie über Telefon und soziale Medien in Kontakt mit Familie und Freunden.
  • Bitten Sie Familie, Freunde, Nachbarn Ihre Besorgungen für Sie zu erledigen, oder wenden Sie sich an Ihre Kommune oder ehrenamtliche Organisationen.
  • Bleiben Sie körperlich und mental aktiv.
  • Probieren Sie Entspannungsübungen aus.
  • Gestalten Sie Ihren Medienkonsum bewusst und informieren Sie sich bei seriösen und vertrauenswürdigen Quellen zum aktuellen Stand der Corona-Pandemie.
  • Zögern Sie nicht, sich frühzeitig Hilfe und Unterstützung zu suchen.

Weitere Informationen und hilfreiche Hinweise finden Sie in der Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe "Tipps bei häuslicher Quarantäne".

Handlungsanweisungen für Patienten mit bestätigter Erkrankung in häuslicher Isolierung und deren Angehörige finden Sie im Flyer des Robert Koch-Instituts.

Das Robert Koch-Institut hat die Informationen für Patienten und Angehörige bei häuslicher Isolierung außerdem in verschiedenen Sprachen veröffentlicht. Die Veröffentlichungen finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.

Die Abfallwirtschaft Lahn-Fulda stellt auf ihren Internetseiten wichtige Informationen zur Entsorgung von Abfällen in Quarantäne-Haushalten bereit.

Wie kann ich meinem Kind helfen mit der Situation Quarantäne umzugehen?

Eine vertraute Bezugsperson in der Nähe zu haben, ist oft schon eine große Hilfe. Seien Sie für Ihr Kind da und das wichtigste: Bewahren Sie sich selbst eine positive Grundhaltung, das überträgt sich auch auf Ihr Kind.

  • Geben Sie Ihrem Tagesablauf eine feste Struktur.
  • Seien Sie bei Absprachen besonders zuverlässig.
  • Sorgen Sie für körperliche Betätigung Ihres Kindes.
  • Achten Sie auf gesunde Ernährung.
  • Sorgen Sie für mentale Beschäftigung (Lesen, Tagebuch schreiben …) für Ihr Kind.
  • Probieren Sie gemeinsam Entspannungsübungen aus.

Weitere Informationen und hilfreiche Hinweise finden Sie in der Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katatstrophenhilfe "COVID-19: Tipps für Eltern".

Können Eltern zu Hause bleiben, wenn Kita/Schule geschlossen sind?

Zunächst müssen Eltern alle „zumutbaren Anstrengungen“ unternehmen eine Kinderbetreuung anderweitig sicherzustellen. Da es sich bei Menschen über 60 um eine Risikogruppe handelt, wird dringend davon abgeraten, die Großeltern in die Betreuung der Kinder einzubeziehen. Das Gespräch mit dem Arbeitgeber sollte der erste Schritt sein. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales appelliert an alle Arbeitgeber, zusammen mit den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern pragmatische Lösungen (z.B. Homeoffice, kreative Arbeitszeitmodelle, Nutzung von Urlaub und Arbeitszeitkonten, etc.) zu vereinbaren, welche den Belangen der Familien und der Arbeitsfähigkeit der Betriebe und Einrichtungen Rechnung tragen. (Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Gibt es einen Anspruch auf Heimarbeit?

Ein gesetzlicher Anspruch, von zu Hause aus zu arbeiten, besteht nicht. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können dies jedoch mit ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Die Option kann sich zudem aus einer Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag ergeben. (Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Betriebe, Unternehmen, Selbständige, Kulturschaffende und Vereine?

Aktuelle Informationen zur Unterstützung von Unternehmen, Arbeitgebern und Selbständigen erhalten Sie bei der Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises: Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen: Aktuelle Informationen zur Unterstützung der regionalen Wirtschaft

Wo kann ich einen Antrag auf Entschädigungsleistungen im Falle eines Verdienstausfalls stellen?

Für Entschädigungszahlungen bei Verdienstausfall im Sinne des Infektionsschutzgesetzes ist für ganz Hessen das Regierungspräsidium Darmstadt zuständig.

Die Antragsformulare sowie weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsportal zu Entschädigungszahlungen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes sowie auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums Darmstadt.

Gibt es eine Notbetreuung für Kindergartenkinder im Schwalm-Eder-Kreis? An wen muss ich mich wenden?

Für die Notbetreuung der Kindergartenkinder sind die Städte und Gemeinden verantwortlich. Die Städte und Kommunen prüfen auch ob die Eltern einen Anspruch auf Kinderbetreuung haben. Tagespflegepersonen prüfen die Anspruchsberechtigung der Eltern selbständig. Sollten Eltern eine Tagespflegeperson benötigen, weil alle Notbetreuungsplätze in den Kitas belegt sind, können sich Eltern direkt über die Hotline an das Jugendamt unter 05681 775 222 wenden.

Kann mein Kind auf besonderen Antrag in die KiTa-Betreuung aufgenommen werden?

Kinder können in die Betreuung aufgenommen werden, wenn sie oder ihre Familien andernfalls einer besonderen Härte ausgesetzt sind. Ein Härtefall kann zum Beispiel vorliegen, wenn die Betreuung der Kinder aufgrund schwerer Erkrankungen der Eltern oder weiterer pflegebedürftiger Angehöriger nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Auch die Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung oder sehr beengte Wohnverhältnisse können einen Härtefall begründen. Die Entscheidung darüber erfolgt immer im Einzelfall und wird durch das Jugendamt getroffen. Anträge auf eine Härtefallprüfung bekommen Eltern in Ihrer Kindertagesstätte oder hier zum Download:

Antrag auf Prüfung eines besonderen Härtefalls zur Aufnahme in die Kindertagesbetreuung

Der ausgefüllte Antrag wird in der Kindertagesstätte abgegeben und zusammen mit einer Einschätzung an das Jugendamt weitergeleitet.

Für Fragen zum eingeschränkten Regelbetrieb, sowie zur Härtefallprüfung steht Eltern auch weiterhin die Hotline des Fachbereichs 51 – Jugend und Familie unter 05681-775 222 zur Verfügung.

Müssen Betreuungsplätze weitergezahlt werden?

Ob Gebühren für die Kita-Notbetreuung anfallen oder für die nicht stattfindende reguläre Betreuung erlassen werden, obliegt der Entscheidung der Städte und Gemeinden. Sollte eine Betreuung bei der Tagespflegeperson nicht stattfinden können, wird der Schwalm-Eder-Kreis vom Kostenbeitrag absehen und auch für den bereits erhobenen Monat März anteilig rückwirkend erstatten. Die Meldung ob ein Kind betreut wurde oder nicht, erfolgt dabei über die Tagespflegeperson.

An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern unter 3 Jahren wenden, wenn Sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben?

Die meisten Anlauf- und Beratungsstellen für Familien und werdende Eltern sind aktuell für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen.  Die Stellen sind aber weiterhin besetzt und in der Regel telefonisch erreichbar.
Weitere Kontakte zu Anlaufstellen hat Nationale Zentrum Frühe Hilfen auf folgenden Seiten gesammelt: https://www.elternsein.info/beratung-anonym/anonym-kostenlos/corona-zeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern/

Gemeinsam gegen Missbrauch - Hilfsangebote, telefonisch und online

In der aktuellen Corona-Krise sind Familien lange und ununterbrochen zusammen, oft beengt und ohne Privatsphäre. Für viele ist das eine schwierige Situation, für Kinder und Frauen steigt das Risiko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden.

Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Missbrauch" sind auf dem folgenden Flyer die wichtigsten Hilfsangebote - telefonisch, online, kostenfrei und anonym - zusammengetragen: Hilfsangebote Flyer

Allgemeine Hinweise für die Jugendarbeit in Hessen

Der Hessische Jugendring hat auf seiner Internetseite allgemeine Hinweise für die Jugendarbeit in Hessen während der Corona-Pandemie zusammengestellt: Allgemeine Hinweise für die Jugendarbeit in Hessen externerlink

Fragen und Antworten zum Coronavirus (COVID-19)

Was ist das Coronavirus?

In Verbindung mit der dadurch ausgelösten Krankheit nennt man das Virus SARS-CoV-2. Die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit wird COVID-19 genannt.

Welche Symptome verursacht das Coronavirus?

Eine Infektion mit dem Virus kann zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus mit einem schwereren Verlauf einhergehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündungen führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen (z.B. Lungenkrankheiten, Herz-Kreislauferkrankungen u.ä.) litten.

Wie schätzt das Robert Koch-Institut derzeit die Gefahrenlage für Deutschland ein?

Momentan kommt es zu einer ständigen Änderung der Lage. Daher ist es sinnvoll, sich tagesaktuell über die Internetseite des Robert Koch-Institutes zu informieren. Die aktuelle Risikobewertung für Deutschland finden Sie hier: Coronavirus Risikobewertung externerlink

Wie wahrscheinlich ist ein schwerer Krankheitsverlauf?

Es gibt ein großes Spektrum verschiedener Krankheitsverläufe  - von fehlenden Symptomen, leichten Erkältungssymptomen bis hin zu schweren Lungenentzündungen. Besonders anfällig sind Personen, deren Immunsystem geschwächt ist, die eine Lungenerkrankung oder eine Herz-Kreislauferkrankung haben und/oder älter als 60 Jahre sind.

Wie lange ist die Inkubationszeit?

Die Inkubationsszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten erster Symptome, beträgt bis zu 14 Tage, in der Regel 2 – 10 Tage. Krankheitszeichen, die erst nach dieser Inkubationszeit auftreten, sprechen gegen eine Infektion mit dem Coronavirus.

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Die Übertragung von Mensch zu Mensch steht inzwischen ganz im Vordergrund. Sie geschieht in erster Linie durch Atemwegströpfchen wie bei der Grippe. Im Allgemeinen setzt die Ansteckungsfähigkeit mit Beginn der Symptome ein. Allerdings können auch Patienten mit milden oder fehlenden Symptomen ansteckend sein. Daneben kommt auch eine Kontakt- und Schmierinfektion durch die Hände grundsätzlich in Betracht. Daher ist, wie bei Influenza, eine gute Händehygiene besonders wichtig!

Kann man sich durch Importe oder Postsendungen aus den Risiko-Gebieten infizieren?

Von importierten Waren, Postsendungen oder Koffern, die keine lebenden oder toten Tiere bzw. frische Tierprodukte enthalten, geht nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation und dem Bundesinstitut für Risikobewertung kein Infektionsrisiko aus. Eine Infektion mit dem Coronavirus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, z. B. importierte Postsendungen oder Gepäck, erscheint unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen ein wichtiger Bestandteil, um sich vor Infektionen zu schützen.

Gibt es Medikamente gegen das Virus?

Die Erkrankung kann bisher nur symptomatisch behandelt werden. Ein spezielles Medikament gegen das Virus gibt es bislang nicht.

Wie kann man sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen?

Durch häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife, vor allem vor dem Essen kann man das Risiko einer Ansteckung vermindern. Ergänzend kann auch ein Händedesinfektionsmittel verwendet werden. Fassen Sie sich nicht mit der Hand ins Gesicht! Husten und Niesen Sie in die Ellenbeuge. Wenn Sie krank sind, bleiben Sie am besten zu Hause! Meiden Sie (wie allgemein in der Erkältungs-und Grippezeit empfohlen) grössere Menschenansammlungen. Halten Sie Abstand zu anderen (ca. 1m) und vermeiden Sie das Händeschütteln.

Welche Mittel sind geeignet bei Desinfektionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronarvirus?

Grundsätzlich genügen dazu Wasser und Seife. Zur Desinfektion sind Mittel mit der Angabe "begrenzt viruzid", "viruzid plus" oder "viruzid" anzuwenden.

In welchen Situationen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegserkrankungen sinnvoll?

Für eine an Infekten der oberen Atemwege erkrankte Person, die sich im öffentlichen Raum bewegen muss, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sinnvoll. Es soll das Risiko einer Weiterverbreitung von Erregern vermindern. Für Gesunde (außerhalb des medizinischen Bereiches) wird das Tragen von Masken derzeit nicht empfohlen.

Wie verhalte ich mich im Verdachtsfall?

Wenn Sie z.B. aus einem Risikogebiet zurückkehren und unter Fieber, Husten oder Atemnot leiden, vermeiden Sie engen Kontakt zu Personen. Suchen Sie einen Arzt nur nach telefonischer Voranmeldung auf, um sich untersuchen zu lassen oder rufen Sie im Gesundheitsamt des Schwalm-Eder-Kreises unter 05681 775-123 an. Dies gilt auch für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem nachweislich an Coronavirus-Erkrankten hatten!

Darf der Arbeitgeber einen Nachweis über eine Coronavirus-Testung von den Arbeitnehmern verlangen, die vor kurzem aus Nicht-Risikogebieten nach Deutschland zurückgekehrt sind?

Eine Untersuchung beschwerdefreier Personen, die weder aus Risikogebieten zurückgekehrt sind, noch Kontakt zu nachweislich an COVID-19 Erkrankten hatten, wird vom Gesundheitsamt nicht befürwortet.

Kann man sich auch bei fehlenden typischen Symptomen auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen?

Eine Testung wird erst durchgeführt, wenn ein begründeter Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion besteht. Dazu gehört z.B. ein Aufenthalt in einem Risikogebiet. Für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten ohne Beschwerden gibt es keinen Grund für eine Untersuchung auf das neuartige Coronarvirus!

Wo erfährt man, ob eine Reise in ein betroffenes Land/Region noch sicher ist?

Das Auswärtige Amt stellt Informationen auf seiner Internetseite zur Verfügung, unter: Coronavirus Reisewarnungen

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Häufig gestellte Fragen und Antworten zum neuartigen Coronavirus als PDF zum Download: Coronavirus FAQ