Corona Impfverordnung: Informationen

Phasenmodell Impfstoffzufuhr Hessinnen und Hessen, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, können sich ab dem 12. Januar 2021 für ihre persönliche Corona-Schutzimpfung anmelden. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind.

Schutzimpfungen mit höchster Priorität (§ 2 ImpfVO)

  • Personen ab dem 80. Lebensjahr
  • Personen in Alten- und Altenpflegeeinrichtungen (Mitarbeiter/innen und Bewohner/innen)
  • Mitarbeiter/innen ambulanter Pflegedienste
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Covid-19-Expositionsrisiko (insbesondere Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste)
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen, in denen Personen behandelt werden, bei denen eine Covid-19-Infektion schwere bzw. tödliche Verläufe erwarten lässt (insbesomdere Hämato-Onkologie, Transplantationsmedizin)


Schutzimpfungen mit hoher Priorität (§ 3 ImpfVO)

  • Personen ab dem 70. Lebensjahr
  • Personen mit sehr hohem oder hohem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs:
    • Personen mit Trisomie 21,
    • Personen nach Organtransplantation,
    • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
    • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
    • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
    • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%),
    • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
    • Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
    • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen oder Schwangeren
       
  • Personen, die beruflich in stationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind
  • medizinisches Personal in Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Beziehung auf SARS-CoV-2,
  • Polizei- und Ordnungskräfte,
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,
  • Personen in Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften
  • Personen, die im öGD oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind.


Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (§ 4 ImpfVO)

  • Personen ab dem 60. Lebensjahr
  • Personen mit erhöhtem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs:
    • Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt,
    • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen,
    • Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie,
    • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung,
    • Personen mit Asthma bronchiale,
    • Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung,
    • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%),
    • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),
       
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, welches keine Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, in den Parlamenten und in der Justiz,
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Wasser- und Energieversorgung, Ernährungs- und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
  • Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 erfasst sind, tätig sind,
  • Personen, mit prekären Arbeits- und/oder Lebensbedingungen, insbesondere Saisonarbeiter/innen, Beschäftigte in Verteilzentren oder der Fleischverarbeitenden Industrie,
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind

Impfwillige Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht geimpft werden können, werden um Geduld gebeten. Die Priorisierung bestimmter Personenkreise ist vom Bundesgesundheitsministerium vorgegeben und der Sache nach zwingend, weil noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die dies wünschen.

Bürgerinnen und Bürger mit dem ersten Wohnsitz im Schwalm-Eder-Kreis werden im Impfzentrum in Fritzlar geimpft. Voraussetzung für die Impfung ist eine Terminvereinbarung, die ausschließlich auf folgenden Wegen möglich ist:

Anmeldung per Telefon oder online

Zwei Wege führen für Angehörige der priorisieren Gruppen zum persönlichen Impftermin:

  • Telefonische Anmeldung über die Hotline 116 117 oder 0611 505 92 888
  • Onlineanmeldung über die Webseite: Corona Impfterminservice externerlink

Wer sich schon vorher über die Schutzimpfung in Hessen informieren möchte, kann auf das Informationsangebot unter corona.hessen.de oder auf die Webseite des Robert Koch-Instituts rki.de externerlink zurückgreifen.

Für allgemeine Fragen steht das Bürgertelefon der Hessischen Landesregierung zur Verfügung: 0800 555 4666.

Impfterminvergabe Land Hessen

Telefonisch unter:
116 117 oder
0611 505 92 888

Onlineanmedlung:
Corona Impfterminservice
 


Hotlines und Rufnummern

Hotline des Schwalm-Eder-Kreises zum Thema Impfen ab 1. Februar 2021:
05681 775 150

Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr | Freitag von 08:00 Uhr bis 13:00

E-Mail: impfhotline@schwalm-eder-kreis.de
 
Hotline des Schwalm-Eder-Kreises zu gesundheitlichen Fragen:
05681 775 123
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr | Freitag von 08:00 Uhr bis 13:00

Hessisches Ministeriums für Soziales und Integration:
0800 555 4 666

 

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