Wissenswertes rund um die Corona-Pandemie

Was ist noch erlaubt, was ist verboten?

Nachstehend aufgeführte Regelungen gelten im Schwalm-Eder-Kreis. Die Regeln wurden vom Land Hessen angeordnet. Die hier genannten Hinweise sollen als Orientierungshilfen und zum besseren Verständnis dienen. Hierfür übernehmen wir als Schwalm-Eder-Kreis, wegen möglicher tagesaktueller Verordnungen, keine Gewähr.

Erlasse, Verordnungen und Auslegungshinweise des Landes Hessen

Welche Kontaktbeschränkungen gelten aktuell?

  • Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Personen des eigenen Hausstandes müssen auf ein absolut notwendiges Minimum reduziert werden.
    • Bedeutet: Menschen des eigenen Hausstandes sind die Personen, die an der gleichen Adresse gemeldet sind. In Mehrfamilienhäusern oder Häusern mit mehreren Wohneinheiten entspricht der Hausstand der jeweiligen Wohnung. Personen von Risikogruppen können versorgt werden. Die Lebensmittel sollen ohne persönlichen Kontakt übergeben werden (zum Beispiel vor die Türe stellen).
       
  • Im öffentlichen Raum ist der Aufenthalt alleine, mit maximal 10 weiteren nicht im eigenen Hausstand lebenden Personen oder im Kreis des eigenen Hausstandes mit Personen eines weiteren Hausstandes gestattet.
     
  • In der Öffentlichkeit ist bei Begegnungen mit anderen, als den oben genannten Personen, der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
    • Bedeutet: Bewege ich mich mit Personen aus einem weiteren Hausstand im öffentlichen Raum und begegne zu dieser Zeit beispielsweise einem weiteren Bekannten, muss zu dieser weiteren Person der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden.
       
  • Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen sind inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen werden von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert.

Was gilt für den Einzel- und Großhandel und Dienstleistungsbetriebe? 

In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr müssen die Hygienevorschriften eingehalten werden. Für  Mitarbeiter und Besucher müssen wirksame Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Unabhängig von der Gesamtquadratmeterzahl können Einzelhandelsgeschäfte, einschließlich Wochenmärkte, Banken, Postfilialen und ähnliche Geschäfte ihren Betrieb aufnehmen, wenn folgende Regeln eingehalten werden: 

  • Jeder Person sollten 3 m² zur Verfügung stehen.
  • Personen (außerhalb der Personegruppen, denen der Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet ist) sollen untereinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Das gilt auch bei den Kassen.
  • Spielbereiche für Kinder müssen gesperrt werden.
  • Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend. Die Pflicht gilt auch in Ladenstraßen von Einkaufszentren und überdachten Einkaufspassagen.
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht werden.
  • In Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen, bspw. beim Friseur, gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Beschäftige für die gesamte Dauer des Kundenkontaktes und für Kunden für die gesamte Aufenthaltsdauer. Kunden dürfen den Mund-Nasen-Schutz nur dann ablegen, wenn die Dienstleistung ansonsten nicht erbracht werden kann.

Weitere Informationen dazu welche Geschäfte und Betriebe geöffnet werden dürfen und welche geschlossen bleiben müssen finden Sie in der Verordnung des Landes Hessen zu Kontakt- und Betriebsbeschränkungen sowie in den Auslegungshinweisen zu den Verordnungen des Landes Hessen

Was gilt für Gaststätten und Übernachtungsbetriebe? 

Gaststätten, Mensen, Hotels, Kantinen, Eisdielen, Eiscafés und andere Gewerbe dürfen Speisen und Getränke zum Verzehr vor Ort anbieten, wenn sichergestellt ist, dass 

  • ausgenommen von Angehörigen desselben oder eines weiteren Hausstandes oder einer Gruppe von max. 10 Personen der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten wird,
  • eine Gästeliste mit Name, Anschrift, Telefonnummer geführt und für einen Monat aufbewahrt wird,
  • Küchenpersonal, Servicekräfte und Kellner Mund-Nasen-Bedeckungen tragen,
  • keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung bereitgestellt werden (z. B. Salz- und Pfefferstreuer),
  • geeignete Hygienemaßnahmen getroffen werden,
  • Aushänge zu den Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht werden. 

Übernachtungsangebote (auch Campingplätze und Ferienwohnungen) sind erlaubt, wenn 

  • zum Übernachtungsbetrieb gehörende Bereiche wie Sauna, Schwimmbad, Wellness ausschließlich von Übernachtungsgästen genutzt werden,
  • geeignete Hygienemaßnahmen getroffen werden,
  • Aushänge zu den Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht werden. 
  • Personen, die sich in den letzten sieben Tagen vor der geplanten Einreise in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen nicht aufgenommen werden.

Was gilt für Gottesdienste und Zusammenkünfte zur gemeinschaftlichen Religionsausübung?

Gottesdienste, Zusammenkünfte der gemeinschaftlichen Religionsausübung, Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen können stattfinden, wenn geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts umgesetzt werden. Folgendes ist zu beachten:

  • Teilnehmende müssen den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten. Alternativ müssen geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sein.
  • Zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehören, dürfen keine Gegenstände entgegengenommen und weitergereicht werden.
  • Der Zutritt muss gesteuert werden, so dass keine Warteschlangen entstehen.
  • Name, Anschrift, Telefonnummer der Teilnehmenden müssen erfasst und von den Veranstaltern für einen Monat aufbewahrt werden.
  • Aushänge zu den Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht werden.

Es wird dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzichten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Was gilt für Fort- und Weiterbildungseinrichtungen, Schulen, Kinderbetreuung?

Unterricht in außerschulischen Bildungseinrichtungen , sowie Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote dürfen stattfinden wenn, die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene beachtet werden können. Eine Gruppenobergrenze besteht nicht.

Der praktische Fahrunterrich an Fahrschulen darf stattfinden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wird dringend empfohlen.

Tanzunterricht darf stattfinden, wenn er klar von Tanveranstaltungen abgegrenzt ist. Diese sind grundsätzlich verboten. Der Kontakt zu Personen anderer Hausstände sollte im Tanzunterricht möglichst minimiert werden. Analog den Regelungen für Aufenthalte im öffentlichen Raum, kann in Gruppen von max. 10 Personen auch ohne Einhaltung des Mindestabstands getanzt werden.

Bis zu 3 Familien dürfen sich als Betreuungsgemeinschaft zur gegenseitigen Kinderbetreuung zusammenschlließen.

Was gilt für Veranstaltungen?

Öffentliche Veranstaltungen und kulturelle Angebote wie Theater, Oper, Konzerte, Kino aber auch Vereinskonzerte sowie Chor- oder Orchesterproben u. ä. sind bis zu einer maximalen Teilnehmerzahl von 250 Personen (ausgenommen Beschäftigte), unter Einhaltung der entsprechenden Regelungen des Landes Hessen und der Hygieneempfehlungen des Robert Koch-Instituts, erlaubt,

  • wenn eine Teilnehmerliste mit Name, Anschrift, Telefonnummer geführt und für einen Monat vom Veranstalter aufbewahrt wird,
  • wenn geeignete Hygienekonzepte umgesetzt werden,
  • wenn der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden,
  • wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann oder geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind,
  • wenn Aushänge zu Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar vorhanden sind.
  • Jeder Person sollten 3 m² zur Verfügung stehen.
  • In geschlossenen Räumen:
    • personalisierte Sitzplatzvergabe
    • aneinanderliegende Plätze nur für Personen denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet ist, darüber hinaus muss der Mindestabstand eingehalten werden

Weiterhin verboten sind:

  • Tanzlokale, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen
  • Volks-, Dorf-, Stadt-, Straßenfeste
  • Sportveranstaltungen mit Zuschauern
  • größere Konzerte und Festivals
  • Wein-, Schützenfeste, Kirmesveranstaltungen

Für Seniorenbegegnungsstätten und ähnliche Zusammenkünfte von Senioren gilt, dass

  • die Teilnehmerzahl von 100 nicht überschritten werden darf,
  • kein gemeinsamer Gesang stattfinden darf,
  • keine Gegenstände zur gemeinsamen Benutzung von mehr als 10 Personen bereitgestellt werden dürfen.

Großveranstaltungen über 250 Personen bleiben zunächst verboten.

Auch bei privaten Zusammekünften sollte die Abstands- und Hygieneregelungen eingehalten werden. Größere private Veranstaltungen unterliegen denselben Auflagen wie öffentliche Veranstaltungen und kulturelle Angebote. Was als größere Veranstaltung zu sehen ist, ist im Einzelfall abhängig von den teilnehmenden Personen und den räumlichen Gegebenheiten.

Was gilt für den Sportbetrieb?

Im Spitzen- und Profisport sind Trainings- und Wettkampfbetrieb erlaubt, sofern ein umfassendes Hygienekonzept vorliegt. 

Im Amateurbereich ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb (gilt auch für Fitnessstudios) drinnen und draußen gestattet, wenn

  • nur persönliche Sportkleidung und -ausrüstung verwendet wird,
  • beim Zutritt zur Sportstätte Warteschlangen vermieden werden,
  • Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten durchgeführt werden,
  • selbstbetriebene Vereinsheime oder Vereinsgaststätten geschlossen bleiben,
  • Risikogruppen im Sinne des Robert Koch-Instituts keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden.
  • Gemeinschaftsräume (wie Duschen, Umkleidekabine) dürfen genutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass das Abstangsgebot eingehalten werden kann.

Für Zuschauer gelten dieselben Regelungen wie für Zusammenkünfte und Veranstaltungen.

Schwimmbäder und Badeanstalten an Gewässern dürfen betrieben werden, wenn

  • ein anlagenbezogenes Hygiene- und Zugangskonzept vorliegt, das auch die Reinigung der sanitären Anlagen und Umkleiden in kurzen Intervallen vorsieht,
  • die Nutzung mit mehr als 10 Personen kontaktfrei bzw. unter Einhaltung des Mindestabstands erfolgt,
  • beim Zutritt zur Sportstätte Warteschlangen vermieden werden,
  • Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten durchgeführt werden,
  • Risikogruppen im Sinne des Robert Koch-Instituts keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt werden,
  • nur von Benutzern selbst mitgebrachte Badeschuhe und Handtücher und ähnliche Utensilien verwendet werden.

In der Regel sollten jeder Person 3 m² der begehbaren Fläche zur Verfügung stehen. Das gilt auch für die Anzahl der Personen im Wasserbecken, bezogen auf die Beckengröße.

Saunen und Saunabereiche dürfen betrieben werden, wenn

  • ein anlagenbezogenes Hygiene- und Zugangskonzept vorliegt, das auch die Reinigung der sanitären Anlagen und Umkleiden in kurzen Intervallen vorsieht,
  • durch Besuchersteuerung sichergestellt ist, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann, soweit keine festen Trennvorrichtungen angebracht sind.

Tanzschulen gelten nicht als Tanzlokale und ihr Betrieb ist grundsätzlich erlaubt. Auch hier sollte der Kontakt zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, möglichst minimiert werden. Analog den Regelungen für Aufenthalte im öffentlichen Raum, kann gemeinsam in Gruppen von maximal 10 Personen getanzt werden. Sollten Gemeinschaftsräume und Sportgeräte zur Verfügung stehen, gelten dieselben Regelungen wie für den Sportbetrieb. 

Was gilt für Kultur- und Freizeiteinrichtungen?

Museen, Schlösser, Gedenkstätten sowie Tierparks und Zoos dürfen öffnen, wenn

  • bei Veranstaltungen, Führungen oder ähnlichen Gruppenangeboten die Voraussetzungen für Veranstaltungen und Zusammenkünfte eingehalten werden,
  • in geschlossenen Räumen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden und eine personalisierte Sitzplatzvergabe erfolgt,
  • der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.
  • Jeder Person sollten 3 m² zur Verfügung stehen.

Freizeitparks und ähnliche Freizeitaktivitäten dürfen den Betrieb wieder aufnehmen, wenn

  • bei Veranstaltungen, Führungen oder ähnlichen Gruppenangeboten die Voraussetzungen für Veranstaltungen und Zusammenkünfte eingehalten werden,
  • in geschlossenen Räumen Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden und eine personalisierte Sitzplatzvergabe erfolgt,
  • der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
  • ein umfassendes Hygienekonzept vorliegt.

Was gilt für Schornsteinfeger?

Die Arbeiten der Schornsteinfeger sind auch in der aktuellen Situation wichtig und notwendig, vor allem im Sinne des Brandschutzes und der Betriebssicherheit von Heizungsanlagen. Das Land Hessen hat die Zunft der Kaminkehrer ausdrücklich als "erlaubt" eingestuft.

Grundsätzlich gilt es, die empfohlenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Sollten Sie sich in häuslicher Quarantäne oder Isolation befinden, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Schornsteinfeger auf, um beispielsweise Terminverschiebungen oder ggf. mögliche Fristverlängerungen zu verabreden.

Wenn Sie der besonders gefährdeten Personengruppe angehören, bitten Sie Familie, Freunde oder Nachbarn darum, den Termin an Ihrer Stelle wahrzunehmen und dem Schornsteinfeger den Zugang zu ermöglichn oder setzen Sie sich ebenfalls vorab telefonisch mit Ihrem Schornsteinfeger in Verbindung, um mögliche Alternativen zu verabreden.

Bußgelder des Landes Hessen bei Verstößen gegen die Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus

Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus können ab dem 03.04.2020 einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Um eine landesweit einheitliche Praxis sicherzustellen, wurden den Behörden zugleich Regelsätze für die einzelnen Bußgeldtatbestände vorgegeben.

Die Bußgelder fußen auf dem Infektionsschutzgesetz. Besonders schwere Verstöße gegen die Verordnung können sogar als Straftaten zur Anzeige gebracht werden. Dies betrifft im Wesentlichen vorsätzliche Verstöße, etwa das Abhalten verbotener Veranstaltungen oder Verstöße gegen Quarantäneanordnungen.

Alle anderen Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten von den Ordnungs- und Gesundheitsämtern geahndet. Verstöße gegen die folgenden Verbote werden mit den entsprechenden Regelsätzen geahndet. Es handelt sich hier um Beispiele:

Regelsatz von 200 Euro

  • Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (Ausnahme: Familien oder häusliche Gemeinschaft), der Regelsatz gilt pro Teilnehmer
  • Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Wahrnehmung von touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstige Sportangebote
  • Nichtbeachtung der Vorgaben zu Hygienemaßnahmen (zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) oder das unerlaubte Betreten solcher Einrichtungen durch Besucher

Regelsatz von 500 Euro

  • Verstoß gegen die Quarantäneanordnung bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten

Regelsatz von 200 bis 1.000 Euro

  • Das Organisieren von Zusammenkünften, touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art und sonstigen Sportangeboten
  • Das Nichteinhalten der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf das Abstandsgebot oder Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Dies betrifft zum Beispiel die Geschäftsführung eines Unternehmens.

Regelsatz von 500 bis 5.000 Euro

  • Verstoß gegen das Gebot der Schließung und Einstellung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten oder entsprechende Angebote
  • Verstoß gegen das Bewirtungsverbot
  • Unerlaubtes Anbieten von Übernachtungen

Ausführliche Anwendungshinweise und Richtlinien für den Vollzug der Ge- und Verbote aus den Corona-Verordnungen

Informationen zur Mundschutzpflicht

In Hessen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln (ÖPNV, Bürgerbusse, freigestellter Schülerverkehr, Gelegenheitsverkehr), in Passagierflugzeugen, auf Passagierschiffen und -fähren sowie in den dazu gehörenden Gebäuden, insbesondere auf Bahnhöfen, auf Flughäfen, in allen Verkaufsstätten des Groß- und Einzelhandels sowie Ladenstraßen, in geschlossenen Räumen von Museen, Schlössern, Gedenkstätten, Tierparks, Zoos und Freizeitparks und für Küchen- und Servicepersonal in Gaststätten verpflichtend. Das Nicht-Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den genannten Einrichtungen gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld von 50 EUR belegt werden.

  • Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder unter 6 Jahre und Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der geöffneten Einrichtungen und des ÖPNV müssen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn anderweitige, gleichwirksame Schutzmaßnahmen getroffen werden.
  • In Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen gilt die Pflicht für Dienstleistende während des gesamten Kundenkontaktes und für Kunden während des gesamten Aufenthaltes.
  • Gemeint sind mit dieser Verpflichtung die sogenannten "Alltagsmasken". Medizinische Masken bleiben weiterhin dem Gesundheitswesen vorbehalten. 
  • Anleitungen um einen Mund-Nasen-Schutz selbst herzustellen, finden sich im Internet. Der verwendete Stoff sollte möglichst eng gewebt sein.
  • Diese Alltagsmasken bieten dem Träger der Maske keinen Schutz. Geschützt wird der Gegenüber, indem die Tröpfchen, die durch Husten, Niesen und Sprechen entstehen, durch die Masken aufgefangen werden.
  • Wichtig ist, dass Mund und Nase bedeckt sind. Beim An- und Ausziehen muss darauf geachtet werden, dass die mit  der Maske aufgefangenen Tröpfchen nicht mit den Händen in Berührung kommen und dadurch wieder verteilt werden.
  • Beispiele für geeignete Mund-Nasen-Bedeckungen sind: selbstgescheiderte Masken aus Baumwolle, Schals, Loops oder Tücher. Gesichtsvisiere können auch verwendetet werden. Motorradhelme sind keine geeignete Mund-Nasen-Bedeckung, da diese gegen das Vermummungsverbot verstoßen.
  • Selbst hergestellte, wiederverwendbare Masken müssen regelmäßig gereinigt werden.
  • Die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes besteht auch auf Wochenmärkten.

Gibt es Einschränkungen bei der Abfallentsorgung?

Tagesaktuelle Informationen zur Öffnung der Deponien aber auch zum Umgang mit Abfallentsorgung in Quarantänehaushalten finden Sie auf den Seiten der Abfallwirtschaft Lahn-Fulda.

Informationen für Familien, die Jugendarbeit sowie Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Wie muss ich mich verhalten, wenn ich fürchte mich mit dem Coronavirus infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut hat eine Informationen herausgegeben, die Ihnen Orientierungshilfe dienen sollen, wenn Sie fürchten sich mit dem Coronavirus infiziert haben zu können.

Den Flyer des RKI finden Sie hier: "Orientierungshilfe für Bürgerinnen und Bürger"

Was kann ich tun, wenn ich in häuslicher Quarantäne bin?

Denken Sie auch in Ihren eigenen 4 Wänden an die vorbeugenden Hygienemaßnahmen.

  • Geben Sie Ihren Tagen Struktur, setzen Sie sich erreichbare Ziele.
  • Bleiben Sie über Telefon und soziale Medien in Kontakt mit Familie und Freunden.
  • Bitten Sie Familie, Freunde, Nachbarn Ihre Besorgungen für Sie zu erledigen, oder wenden Sie sich an Ihre Kommune oder ehrenamtliche Organisationen.
  • Bleiben Sie körperlich und mental aktiv.
  • Probieren Sie Entspannungsübungen aus.
  • Gestalten Sie Ihren Medienkonsum bewusst und informieren Sie sich bei seriösen und vertrauenswürdigen Quellen zum aktuellen Stand der Corona-Pandemie.
  • Zögern Sie nicht, sich frühzeitig Hilfe und Unterstützung zu suchen.

Weitere Informationen und hilfreiche Hinweise finden Sie in der Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe "Tipps bei häuslicher Quarantäne".

Handlungsanweisungen für Patienten mit bestätigter Erkrankung in häuslicher Isolierung und deren Angehörige finden Sie im Flyer des Robert Koch-Instituts.

Das Robert Koch-Institut hat die Informationen für Patienten und Angehörige bei häuslicher Isolierung außerdem in verschiedenen Sprachen veröffentlicht. Die Veröffentlichungen finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.

Die Abfallwirtschaft Lahn-Fulda stellt auf ihren Internetseiten wichtige Informationen zur Entsorgung von Abfällen in Quarantäne-Haushalten bereit.

Wie kann ich meinem Kind helfen mit der Situation Quarantäne umzugehen?

Eine vertraute Bezugsperson in der Nähe zu haben, ist oft schon eine große Hilfe. Seien Sie für Ihr Kind da und das wichtigste: Bewahren Sie sich selbst eine positive Grundhaltung, das überträgt sich auch auf Ihr Kind.

  • Geben Sie Ihrem Tagesablauf eine feste Struktur.
  • Seien Sie bei Absprachen besonders zuverlässig.
  • Sorgen Sie für körperliche Betätigung Ihres Kindes.
  • Achten Sie auf gesunde Ernährung.
  • Sorgen Sie für mentale Beschäftigung (Lesen, Tagebuch schreiben …) für Ihr Kind.
  • Probieren Sie gemeinsam Entspannungsübungen aus.

Weitere Informationen und hilfreiche Hinweise finden Sie in der Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katatstrophenhilfe "COVID-19: Tipps für Eltern".

Können Eltern zu Hause bleiben, wenn Kita/Schule geschlossen sind?

Zunächst müssen Eltern alle „zumutbaren Anstrengungen“ unternehmen eine Kinderbetreuung anderweitig sicherzustellen. Da es sich bei Menschen über 60 um eine Risikogruppe handelt, wird dringend davon abgeraten, die Großeltern in die Betreuung der Kinder einzubeziehen. Das Gespräch mit dem Arbeitgeber sollte der erste Schritt sein. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales appelliert an alle Arbeitgeber, zusammen mit den betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern pragmatische Lösungen (z.B. Homeoffice, kreative Arbeitszeitmodelle, Nutzung von Urlaub und Arbeitszeitkonten, etc.) zu vereinbaren, welche den Belangen der Familien und der Arbeitsfähigkeit der Betriebe und Einrichtungen Rechnung tragen. (Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Gibt es einen Anspruch auf Heimarbeit?

Ein gesetzlicher Anspruch, von zu Hause aus zu arbeiten, besteht nicht. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können dies jedoch mit ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Die Option kann sich zudem aus einer Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag ergeben. (Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Betriebe, Unternehmen, Selbständige, Kulturschaffende und Vereine?

Aktuelle Informationen zur Unterstützung von Unternehmen, Arbeitgebern und Selbständigen erhalten Sie bei der Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises: Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen: Aktuelle Informationen zur Unterstützung der regionalen Wirtschaft

Wo kann ich einen Antrag auf Entschädigungsleistungen im Falle eines Verdienstausfalls stellen?

Für Entschädigungszahlungen bei Verdienstausfall im Sinne des Infektionsschutzgesetzes ist für ganz Hessen das Regierungspräsidium Darmstadt zuständig.

Die Antragsformulare sowie weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsportal zu Entschädigungszahlungen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes sowie auf den Internetseiten des Regierungspräsidiums Darmstadt.

Gibt es eine Notbetreuung für Kindergartenkinder im Schwalm-Eder-Kreis? An wen muss ich mich wenden?

Für die Notbetreuung der Kindergartenkinder sind die Städte und Gemeinden verantwortlich. Die Städte und Kommunen prüfen auch ob die Eltern einen Anspruch auf Kinderbetreuung haben. Tagespflegepersonen prüfen die Anspruchsberechtigung der Eltern selbständig. Sollten Eltern eine Tagespflegeperson benötigen, weil alle Notbetreuungsplätze in den Kitas belegt sind, können sich Eltern direkt über die Hotline an das Jugendamt unter 05681 775 222 wenden.

Kann mein Kind auf besonderen Antrag in die KiTa-Betreuung aufgenommen werden?

Kinder können in die Betreuung aufgenommen werden, wenn sie oder ihre Familien andernfalls einer besonderen Härte ausgesetzt sind. Ein Härtefall kann zum Beispiel vorliegen, wenn die Betreuung der Kinder aufgrund schwerer Erkrankungen der Eltern oder weiterer pflegebedürftiger Angehöriger nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Auch die Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung oder sehr beengte Wohnverhältnisse können einen Härtefall begründen. Die Entscheidung darüber erfolgt immer im Einzelfall und wird durch das Jugendamt getroffen. Anträge auf eine Härtefallprüfung bekommen Eltern in Ihrer Kindertagesstätte oder hier zum Download:

Antrag auf Prüfung eines besonderen Härtefalls zur Aufnahme in die Kindertagesbetreuung

Der ausgefüllte Antrag wird in der Kindertagesstätte abgegeben und zusammen mit einer Einschätzung an das Jugendamt weitergeleitet.

Für Fragen zum eingeschränkten Regelbetrieb, sowie zur Härtefallprüfung steht Eltern auch weiterhin die Hotline des Fachbereichs 51 – Jugend und Familie unter 05681-775 222 zur Verfügung.

Müssen Betreuungsplätze weitergezahlt werden?

Ob Gebühren für die Kita-Notbetreuung anfallen oder für die nicht stattfindende reguläre Betreuung erlassen werden, obliegt der Entscheidung der Städte und Gemeinden. Sollte eine Betreuung bei der Tagespflegeperson nicht stattfinden können, wird der Schwalm-Eder-Kreis vom Kostenbeitrag absehen und auch für den bereits erhobenen Monat März anteilig rückwirkend erstatten. Die Meldung ob ein Kind betreut wurde oder nicht, erfolgt dabei über die Tagespflegeperson.

An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern unter 3 Jahren wenden, wenn Sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben?

Die meisten Anlauf- und Beratungsstellen für Familien und werdende Eltern sind aktuell für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen.  Die Stellen sind aber weiterhin besetzt und in der Regel telefonisch erreichbar.
Weitere Kontakte zu Anlaufstellen hat Nationale Zentrum Frühe Hilfen auf folgenden Seiten gesammelt: https://www.elternsein.info/beratung-anonym/anonym-kostenlos/corona-zeiten-beratung-jetzt-fuer-eltern/

Gemeinsam gegen Missbrauch - Hilfsangebote, telefonisch und online

In der aktuellen Corona-Krise sind Familien lange und ununterbrochen zusammen, oft beengt und ohne Privatsphäre. Für viele ist das eine schwierige Situation, für Kinder und Frauen steigt das Risiko, in den eigenen vier Wänden misshandelt und missbraucht zu werden.

Unter dem Motto "Gemeinsam gegen Missbrauch" sind auf dem folgenden Flyer die wichtigsten Hilfsangebote - telefonisch, online, kostenfrei und anonym - zusammengetragen: Hilfsangebote Flyer

Allgemeine Hinweise für die Jugendarbeit in Hessen

Der Hessische Jugendring hat auf seiner Internetseite allgemeine Hinweise für die Jugendarbeit in Hessen während der Corona-Pandemie zusammengestellt: Allgemeine Hinweise für die Jugendarbeit in Hessen externerlink

Fragen und Antworten zum Coronavirus (COVID-19)

Was ist das Coronavirus?

In Verbindung mit der dadurch ausgelösten Krankheit nennt man das Virus SARS-CoV-2. Die durch das Coronavirus ausgelöste Krankheit wird COVID-19 genannt.

Welche Symptome verursacht das Coronavirus?

Eine Infektion mit dem Virus kann zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus mit einem schwereren Verlauf einhergehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündungen führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen (z.B. Lungenkrankheiten, Herz-Kreislauferkrankungen u.ä.) litten.

Wie schätzt das Robert Koch-Institut derzeit die Gefahrenlage für Deutschland ein?

Momentan kommt es zu einer ständigen Änderung der Lage. Daher ist es sinnvoll, sich tagesaktuell über die Internetseite des Robert Koch-Institutes zu informieren. Die aktuelle Risikobewertung für Deutschland finden Sie hier: Coronavirus Risikobewertung externerlink

Wie wahrscheinlich ist ein schwerer Krankheitsverlauf?

Es gibt ein großes Spektrum verschiedener Krankheitsverläufe  - von fehlenden Symptomen, leichten Erkältungssymptomen bis hin zu schweren Lungenentzündungen. Besonders anfällig sind Personen, deren Immunsystem geschwächt ist, die eine Lungenerkrankung oder eine Herz-Kreislauferkrankung haben und/oder älter als 60 Jahre sind.

Wie lange ist die Inkubationszeit?

Die Inkubationsszeit, also die Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten erster Symptome, beträgt bis zu 14 Tage, in der Regel 2 – 10 Tage. Krankheitszeichen, die erst nach dieser Inkubationszeit auftreten, sprechen gegen eine Infektion mit dem Coronavirus.

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Die Übertragung von Mensch zu Mensch steht inzwischen ganz im Vordergrund. Sie geschieht in erster Linie durch Atemwegströpfchen wie bei der Grippe. Im Allgemeinen setzt die Ansteckungsfähigkeit mit Beginn der Symptome ein. Allerdings können auch Patienten mit milden oder fehlenden Symptomen ansteckend sein. Daneben kommt auch eine Kontakt- und Schmierinfektion durch die Hände grundsätzlich in Betracht. Daher ist, wie bei Influenza, eine gute Händehygiene besonders wichtig!

Kann man sich durch Importe oder Postsendungen aus den Risiko-Gebieten infizieren?

Von importierten Waren, Postsendungen oder Koffern, die keine lebenden oder toten Tiere bzw. frische Tierprodukte enthalten, geht nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation und dem Bundesinstitut für Risikobewertung kein Infektionsrisiko aus. Eine Infektion mit dem Coronavirus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, z. B. importierte Postsendungen oder Gepäck, erscheint unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen ein wichtiger Bestandteil, um sich vor Infektionen zu schützen.

Gibt es Medikamente gegen das Virus?

Die Erkrankung kann bisher nur symptomatisch behandelt werden. Ein spezielles Medikament gegen das Virus gibt es bislang nicht.

Wie kann man sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen?

Durch häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife, vor allem vor dem Essen kann man das Risiko einer Ansteckung vermindern. Ergänzend kann auch ein Händedesinfektionsmittel verwendet werden. Fassen Sie sich nicht mit der Hand ins Gesicht! Husten und Niesen Sie in die Ellenbeuge. Wenn Sie krank sind, bleiben Sie am besten zu Hause! Meiden Sie (wie allgemein in der Erkältungs-und Grippezeit empfohlen) grössere Menschenansammlungen. Halten Sie Abstand zu anderen (ca. 1m) und vermeiden Sie das Händeschütteln.

Welche Mittel sind geeignet bei Desinfektionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronarvirus?

Grundsätzlich genügen dazu Wasser und Seife. Zur Desinfektion sind Mittel mit der Angabe "begrenzt viruzid", "viruzid plus" oder "viruzid" anzuwenden.

In welchen Situationen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegserkrankungen sinnvoll?

Für eine an Infekten der oberen Atemwege erkrankte Person, die sich im öffentlichen Raum bewegen muss, ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sinnvoll. Es soll das Risiko einer Weiterverbreitung von Erregern vermindern. Für Gesunde (außerhalb des medizinischen Bereiches) wird das Tragen von Masken derzeit nicht empfohlen.

Wie verhalte ich mich im Verdachtsfall?

Wenn Sie z.B. aus einem Risikogebiet zurückkehren und unter Fieber, Husten oder Atemnot leiden, vermeiden Sie engen Kontakt zu Personen. Suchen Sie einen Arzt nur nach telefonischer Voranmeldung auf, um sich untersuchen zu lassen oder rufen Sie im Gesundheitsamt des Schwalm-Eder-Kreises unter 05681 775-123 an. Dies gilt auch für Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einem nachweislich an Coronavirus-Erkrankten hatten!

Darf der Arbeitgeber einen Nachweis über eine Coronavirus-Testung von den Arbeitnehmern verlangen, die vor kurzem aus Nicht-Risikogebieten nach Deutschland zurückgekehrt sind?

Eine Untersuchung beschwerdefreier Personen, die weder aus Risikogebieten zurückgekehrt sind, noch Kontakt zu nachweislich an COVID-19 Erkrankten hatten, wird vom Gesundheitsamt nicht befürwortet.

Kann man sich auch bei fehlenden typischen Symptomen auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen?

Eine Testung wird erst durchgeführt, wenn ein begründeter Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion besteht. Dazu gehört z.B. ein Aufenthalt in einem Risikogebiet. Für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten ohne Beschwerden gibt es keinen Grund für eine Untersuchung auf das neuartige Coronarvirus!

Wo erfährt man, ob eine Reise in ein betroffenes Land/Region noch sicher ist?

Das Auswärtige Amt stellt Informationen auf seiner Internetseite zur Verfügung, unter: Coronavirus Reisewarnungen

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Häufig gestellte Fragen und Antworten zum neuartigen Coronavirus als PDF zum Download: Coronavirus FAQ