Förderbescheidübergabe: Bauarbeiten für den barrierefreier Übergang am Radweg R21 zwischen Gudensberg – Obervorschütz haben begonnen

Veröffentlicht am: 29.07.2019

Übergabe Förderbescheid Radweg Gudensberg

Freuen sich gemeinsam über die schnellen Fortschritte der Bauarbeiten (von links nach rechts): Landrat Winfried Becker, Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises Rainer Geisel, Ortsbeiratsmitglied aus Obervorschütz Werner Koch, Bürgermeister Frank Börner, Projektleiter Jürgen Hempeler, Auszubildende Alexandra Klaus und Bauleiter Johannes Rampft sowie Polier Konstantin Freund von der Firma Wachenfeld (Foto: Stadt Gudensberg)

Um die Verkehrssicherheit der Radfahrer zu erhöhen, fördert der Schwalm-Eder-Kreis den barrierefreien Ausbau des Radwegs R21 zwischen Gudensberg und Obervorschütz. Die Verkehrssicherheit des stark frequentierten, überregionalen Radwegs R21 zwischen Fritzlar und Gudensberg, der aus Richtung des Nackens oberhalb des Golfparks Gudensberg die Kreisstraße 10 kreuzt, wird durch die Baumaßnahme an dieser bisher kritischen Stelle wesentlich verbessert. Bisher mussten die Radfahrer an dieser Stelle über die Kreisstraße fahren und zudem eine steile Treppe überwinden.

„Das war sehr gefährlich und ein Ärgernis für die Radfahrer“, so der Gudensberger Bürgermeister Frank Börner. Deshalb habe die Stadt Gudensberg das Tiefbauunternehmen Wachenfeld mit Umbauarbeiten beauftragt. Auf eine Länge von 50 Metern wird der straßenbegleitende Radweg nun auf das Niveau der Kreisstraße angehoben.

„Künftig wird ein gefahrloses Überqueren der Kreisstraße zwischen Gudensberg und Obervorschütz möglich sein“, sagte Frank Börner, als er sich mit Landrat Winfried Becker zur Übergabe des Förderbescheides an der Baustelle traf.

Eine Förderung aus dem Radwegeprogramm des Schwalm-Eder-Kreises habe das Projekt ermöglicht, darauf wies Landrat Becker hin. Der Landrat zeigte sich sehr zufrieden über die zügig voranschreitenden Bauarbeiten. Bereits Anfang August sollen die Bauarbeiten am Radweg abgeschlossen sein. An den Baukosten von 75.000 Euro beteiligt sich der Schwalm-Eder-Kreis in einer Höhe von 56.000 Euro. „Das ist gut investiertes Geld. Mit der Förderung des touristischen Radewegebaus der Städte und Gemeinden im Sinne von Lückenschlüssen durch den Schwalm-Eder-Kreis soll der Notwendigkeit einer stetigen Qualitätsverbesserung und Routenoptimierung Rechnung getragen werden“, so Landrat Becker. Die Verbesserung der Radwegeinfrastruktur habe für den Schwalm-Eder-Kreis einen hohen Stellenwert.

Landrat Becker sowie Bürgermeister Börner lobten die sehr gut gelungene Planung und die kompetente Beratung durch Ulrich Horstmann, dem Vorsitzenden der Ortsgruppe Chattengau des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub). Auch die Abstimmung mit der Polizei und Hessen Mobil sei in Bezug auf das Bauvorhaben problemlos verlaufen.

Im Jahr 2019 hat der Schwalm-Eder-Kreis bereits 177.000 Euro an Kreismitteln für Radwegebauprojekte von sechs Städten und Gemeinden bereitgestellt.