Mietwohnungsbauförderung

Mietwohnungsbauförderung





Ansprechpartner:

Name






Zuständiger Fachbereich:

Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises, FB 80.1
Straße:
Parkstraße 6
PLZ/Ort:
34576 Homberg (Efze)

05681/775-472
05681/775-469






Beschreibung:

Für die Schaffung von Mietwohnungen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung können Darlehen vom Land Hessen beantragt werden. Die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum soll bedarfsgerecht gefördert.

Modernisierung von Mietwohnungen
Das Land Hessen fördert auch die Modernisierung von Mietwohnungen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung (beispielsweise Grundrissveränderungen, Anbau von Balkonen, Wohnumfeldmaßnahmen, Modernisierung der sanitären Einrichtungen). Ausgenommen sind reine Instandsetzungsmaßnahmen oder energetische Sanierungen (beispielsweise Dämmung des Daches/ Außenfassade etc.).

Förderfähig ist die Schaffung von Mietwohnungen durch

  • Neubauten
  • Baumaßnahmen zur Beseitigung von Schäden an Gebäuden, durch die die Gebäude auf Dauer wieder zu Wohnzwecken nutzbar gemacht werden
  • Änderung, Nutzungsänderung oder Erweiterung von Gebäuden, durch die unter wesentlichem Aufwand Wohnraum geschaffen wird oder
  • Änderung von Wohnraum unter wesentlichem Bauaufwand zur Anpassung an geänderte Wohnbedürfnisse. Wesentlich ist ein Bauaufwand dann, wenn mindestens ein Kostenaufwand in Höhe der Hälfte eines vergleichbaren Neubaus erreicht wird.

Förderfähig sind Maßnahmen im Mietwohnungsbau, wenn mindestens vier Wohneinheiten entstehen.

Von der Förderung ausgeschlossen sind Baumaßnahmen,

  • deren Ausführung vor Beantragung der Förderungsmittel und vor Aufnahme in ein Förderprogramm begonnen wurde,
  • für die Baurecht nicht gesichert ist,
  • die zur Versorgung der Bauherrschaft oder ihrer Familienangehörigen mit Wohnraum dienen sollen (derartige Maßnahmen sind ggfs. mit einem Hessen-Baudarlehen förderungsfähig),
  • bei denen die ordnungsgemäße und wirtschaftliche Durchführung und eine ordnungsgemäße Verwaltung des Wohnraums fraglich ist oder
  • bei denen die Bauherrschaft nicht die erforderliche Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit besitzt.

Belegungs- und Mietpreisbindung

Die geförderten Wohnungen unterliegen für die Dauer von 20 bzw. 25 Jahren ab Bezugsfertigkeit einer Belegungs- und Mietpreisbindung. Sie sind nur berechtigten Wohnungssuchenden nach den maßgebenden landesrechtlichen Bestimmungen zu überlassen. Insbesondere darf deren Einkommen die zum Zeitpunkt der Vermietung geltenden Einkommensgrenzen nach § 5 Abs.1 Nr. 1 HWoFG nicht überschreiten. Die Wohnberechtigung ist mit einem Wohnberechtigungsschein (§ 17 HWoFG) nachzuweisen, aus dem sich die maßgebliche Wohnungsgröße nach Raumzahl oder Wohnfläche ergibt.