Landrat überreicht Ehrenbriefe des Landes Hessen
Veröffentlicht am:
20.01.2026
Landrat Winfried Becker verleiht sechs Engagierten aus dem Schwalm-Eder-Kreis den Ehrenbrief des Landes Hessen „Mit Ihrem Engagement prägen Sie das Leben in unserem schönen Schwalm-Eder-Kreis. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt gefördert wird und das Leben im ländlichen Raum attraktiv ist“, eröffnet Landrat Winfried Becker die Feierstunde zur Verleihung der Landesehrenbriefe, die am 15. Januar in der Kreisverwaltung stattfand.
Bürgerschaftliches Engagement ist eine wichtige Säule für die Förderung der Demokratie im ländlichen Raum. Es schafft ein Bewusstsein für gemeinsame Werte und ermöglicht es den Bürgerinnen und
Bürgern, aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinschaft teilzuhaben. Einen umso größeren Stellenwert nimmt das Ehrenamt daher in bewegten Zeiten ein, wie Landrat Becker betonte: „Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig Menschen sind, die sich für andere einsetzen, helfen und sich in vielfältigen Bereichen ehrenamtlich engagieren. Ich freue mich daher außerordentlich, heute gleich sechs Menschen, die sich seit vielen Jahren für das Wohl und die Belange anderer einsetzen und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung unserer gelebten Gemeinschaft und der Demokratie leisten, mit dieser besonderen Auszeichnung würdigen zu dürfen.“
Der Ehrenbrief des Landes Hessen ist eine Auszeichnung des Hessischen Ministerpräsidenten, die für besonderes ehrenamtliches Engagement im Bereich der demokratischen, sozialen oder kulturellen Gestaltung der Gesellschaft vergeben wird.
Landrat Winfried Becker sprach allen Geehrten seine herzlichen Glückwünsche und seinen Dank aus.
„Sie alle, meine Damen und Herren, stärken den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Und Sie machen unseren Schwalm-Eder-Kreis zu einem lebens- und liebenswerten Ort. Sie sind das Herzstück unserer Gesellschaft und leisten einen unschätzbaren Beitrag für das Gemeinwohl.“
Sein Dank galt weiterhin den Partnerinnen, Partnern und Familien für ihre jahrelange Unterstützung, denn ohne einen starken Rückhalt und auch den Verzicht auf gemeinsame Zeit, wäre so viel Engagement nicht möglich.
Informationen zu den Geehrten:
Anneliese Baum ist eine der Gründerinnen der Gymnastikgruppe und Leiterin der Sparte Turnen im TuSpo 1922 Allendorf/L. e. V. Frau Baum war außerdem von Jugend an in verschiedenen Bereichen der Kirchengemeinde ehrenamtlich aktiv und leitete über viele Jahre die ortsansässige Frauenhilfe.
Walter Keim ist seit Jahrzehnten vielfältig engagiert, unter anderem als Jagdausschussvorsitzender und
späterer Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaft Allendorf, als Vorstandsmitglied im Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer im Schwalm-Eder-Kreis e. V., als Vorsitzender des Maschinenring GmbH
Zennern, als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Zennern oder als Kirchenvorstand der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche Schlierbach.
Hermann Klante ist seit 2015 Stadtrat der Stadt Homberg. Weiterhin ist er Mitglied der Sportkommission, Mitglied des Abwasserverbands Oberes Efzetal und Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der FWG Homberg (Efze).
Dr. Helmut Otto engagiert sich schon von Jugend an in den Vereinen innerhalb seiner Dorfgemeinschaft. Seit 1980 lag sein Schwerpunkt der ehrenamtlichen Tätigkeiten im Turn- und Sportverein 1922 Allendorf/L. e. V., wo er zunächst das Amt des 2. Und schließlich des 1. Vorsitzenden übernahm und bis heute als Schriftführer tätig ist. Seit letztem Jahr ist er auch Mitglied im Ortsbeirat Allendorf.
Gerhard Schmitt hat die Dorfgemeinschaft über viele Jahre rege im Ortsbeirat Allendorf mitgestaltet. Seine große Leidenschaft gilt dem Singen, so war er über drei Jahrzehnte als Vorstand im Gesangverein Allendorf aktiv.
Karl-Heinz Vaupel widmet seine Freizeit seit knapp 50 Jahren bis heute der Feuerwehr Geismar. Hier hat er viele verschiedene Funktionen, vom Kassierer über den 1. Vorsitz bis hin zum Wehrführer bedient. Heute ist er Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung, ebenso wie bei den Feuerwehren der Stadt Fritzlar, für die er auch als Seniorenbeauftragter tätig ist. Weiterhin war Herr Vaupel über 30 Jahre lang Trupp- und Gruppenführer des Katastrophenschutzzuges des Schwalm-Eder-Kreises. Bis heute ist Herr Vaupel auch im Vorsitz des Fördervereins für Jugend- und Freizeiteinrichtungen des Schwalm-Eder-Kreises tätig und begleitet
außerdem die Seniorenfreizeiten des Kreises.