Volker Fey als Organisatorischer Leiter im Rettungsdienst von Landrat Becker verabschiedet
Im feierlichen Rahmen wurde kürzlich der langjährige Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OLRD) Volker Fey verabschiedet. Landrat Winfried Becker würdigte dabei das große Engagement und die besonderen Verdienste des Ehrenbeamten für den Schwalm-Eder-Kreis.
Bei Verkehrsunfällen, Bränden, Großschadenslagen oder anderen Unglücksfällen mit einer größeren Zahl Verletzter übernehmen die Organisatorischen Leiter Rettungsdienst eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit dem Leitenden Notarzt sind sie Teil der Einsatzleitung und tragen maßgeblich die organisatorische Verantwortung. Im abgelaufenen Jahr 2025 wurden die OLRD im Schwalm-Eder-Kreis zu 52 Einsätzen mit mindestens je drei Verletzten alarmiert.
Im Rahmen einer Feierstunde verabschiedete Landrat Becker nun Volker Fey, der auf eigenen Wunsch aus dem Kreis der Einsatzleitung Rettungsdienst ausscheidet. In seiner Ansprache betonte der Landrat, dass Herr Fey seine anspruchsvolle Aufgabe über viele Jahre hinweg stets zuverlässig, kompetent und zugleich unaufgeregt erfüllt habe. Sein Engagement sei von großem Pflichtbewusstsein, hoher Fachlichkeit und persönlicher Bescheidenheit geprägt gewesen.
Der aus Spangenberg stammende Fey engagierte sich insgesamt 18 Jahre lang ehrenamtlich für den Schwalm-Eder-Kreis. Hauptberuflich ist er als Einsatzbearbeiter in der Leitstelle in Eschwege tätig – eine ideale Verbindung zu seinem Ehrenamt im Rettungsdienst.
Neben seinem Wirken im Rettungsdienst ist der 60-Jährige seit 1981 Mitglied der Feuerwehr Spangenberg-Metzebach. Dort übernahm er über viele Jahre hinweg Verantwortung, unter anderem als Wehrführer sowie als Vereinsvorsitzender, und prägte die Arbeit vor Ort nachhaltig.
Landrat Becker sprach Volker Fey im Namen des Schwalm-Eder-Kreises seinen herzlichen Dank und große Anerkennung für die langjährig geleisteten ehrenamtlichen Dienste aus. In seinen Dank schloss Landrat Becker ausdrücklich die Familie Volker Feys ein. Ohne deren Rückhalt und Verständnis wäre ein solcher Einsatz im Ehrenamt nicht möglich. Für den weiteren Lebensweg wünschte er ihm Gesundheit, Zufriedenheit und alles Gute.