„Gewalt geht nicht!“ – Für ein demokratisches und respektvolles Miteinander im Schwalm-Eder-Kreis.
„Gewalt geht nicht!“ ist ein klares Statement des Schwalm-Eder-Kreises gegen jede Form von Gewalt und für ein starkes, demokratisches Miteinander. Das Projekt entstand 2008, nachdem rechtsextreme Übergriffe unsere Politik im Landkreis zum Handeln veranlassten. Seitdem ist „Gewalt geht nicht!“ zentrale Anlaufstelle für Prävention, Aufklärung und Unterstützung in den Themenfeldern Demokratieförderung, Rechtsextremismus und Gewalt.
Unsere Aufgaben im Überblick:
- Sammeln und Bewerten von Informationen zu extremistischen Szenen
- Individuelle Fortbildungen für Schulen, Jugendarbeit, Vereine und Verbände
- Beratung, Unterstützung und Intervention in Krisensituationen
- Fachliche und finanzielle Begleitung von Präventionsprojekten
- Koordinierungs- und Fachstelle für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“
Alle Angebote sind vertraulich, individuell und kostenfrei.
Was daraus entstanden ist: Aus dem Projekt entwickelte sich eine starkes Netzwerk für Demokratie. Zahlreiche lokale Initiativen setzen sich heute für Toleranz, Vielfalt und ein friedliches Zusammenleben ein. Das Jugendforum „Gud so!“ bietet zudem eine Plattform für junge Menschen und setzt sich für Beteiligung unserer Jugendlichen ein. Zudem fördert das Jugendforum Jugendprojekte rund um Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Aktuelle Entwicklungen zu Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Hessen werden regelmäßig durch Monitoring-Berichte des Demokratiezentrums Hessen aufgearbeitet und bereitgestellt.
Projektförderung „Gewalt geht nicht!“ – Kurz erklärt
Das Projekt „Gewalt geht nicht!“ wurde 2008 vom Schwalm-Eder-Kreis ins Leben gerufen und bei der Jugendförderung angesiedelt. Es richtet sich an junge Menschen und Erwachsene gleichermaßen und setzt sich für ein friedliches, tolerantes und demokratisches Miteinander ein. Im Mittelpunkt steht die Prävention von Rechtsextremismus sowie die Stärkung demokratischer Werte.
Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützt das Projekt vielfältige Maßnahmen , von Workshops über Seminare bis hin zu kulturellen Veranstaltungen. Gefördert werden Aktivitäten, die junge Menschen stärken oder Multiplikator*innen qualifizieren. Die Richtlinie legt fest, wie Projekte finanziell unterstützt werden können und wie eigene Veranstaltungen des Kreises organisiert werden.
Wesentliche Eckpunkte der Förderung
- Zuschüsse für Projekte und Veranstaltungen von Trägern, Jugendverbänden, Initiativen und Schulen
- Förderung bis zu 75 Prozent (maximal 750 Euro) für Angebote an junge Menschen / ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
- Bis zu 50 Prozent (maximal 500 Euro) für Veranstaltungen für hauptamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
- Sonderförderung möglich bei modellhaften Projekten
- Zuschüsse für kulturelle Angebote bis maximal 250 Euro
Regelungen für eigene Veranstaltungen
- Keine Teilnahmebeiträge für junge Menschen und Ehrenamtliche
- Kostenbeteiligung für hauptamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
- Honorarregelungen für externe Fachkräfte und Beratung
- Reisekosten nach geltender Honorarordnung
Antragstellung
Die Beantragungvon Fördermitteln erfolgt ausschließlich über unseren Förderantrag. Jeder Antragssteller erhält einen individuellen Bescheid über Zusage oder Ablehnung der Förderung.
Ansprechpartner
Downloads
Förderrichtlinien “Gewalt geht nicht!”
Förderantrag “Gewalt geht nicht!”